Herz‑Qigong – das Herz beruhigen, den Kreislauf regulieren
Nach Pfingsten starten wir mit der Herz‑Form aus dem System Daoyin Yangsheng Gong: Shu xin Ping xue Gong. Der Name bedeutet sinngemäß „das Herz beruhigen und den Blutdruck ausgleichen“. Diese Übungsreihe verbindet sanfte Bewegungen, Atemlenkung und Selbstmassage und richtet sich vor allem an das Herz‑Kreislauf‑System.
Die acht bildhaften Übungen tragen Namen wie „Tanze, wenn der Hahn kräht“, „Der Affe präsentiert den Pfirsich“, „Der goldene Elefant rollt seinen Rüssel“ oder „Der gelbe Pirol flattert mit den Flügeln“. Weitere Teile der Reihe sind eine Gesichts‑ und Ohrenmassage, das Klopfen von Armen und Beinen, „Verschlungene Wurzeln des alten Baumes“ sowie eine abschließende Massage mit ruhigem Schritt. Jede dieser Bewegungen wirkt gleichzeitig körperlich und seelisch: Sie lockern Schultern, Nacken und Brustkorb, fördern die Durchblutung und helfen, inneren Druck und Nervosität abzubauen.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin steht das Herz nicht nur für den Blutkreislauf, sondern auch für Freude, Ruhe des Geistes und erholsamen Schlaf. Herz‑Qigong möchte genau diese Qualitäten unterstützen: mehr Gelassenheit, ein ruhiger Puls, besseres Abschalten nach einem anstrengenden Tag. Die Übungen sind langsam, achtsam und an jede Leistungsstufe anpassbar – daher eignet sich Herz‑Qigong besonders für Menschen, die etwas für ihr Herz‑Kreislauf‑System tun möchten, ohne sich zu überfordern.
Wer neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen, in unseren Stunden Herz‑Qigong auszuprobieren und zu erleben, wie Hahn, Affe, Elefant und Pirol auf spielerische Weise Herz und Geist zur Ruhe bringen.
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